Gut zu wissen
Begriffe und Abläufe einfach erklärt
Du musst dich mit Websites, Druckdaten oder Gestaltungsprogrammen nicht auskennen, um mit mir zu arbeiten.
Wenn du mir etwa sagst: „Ich brauche eine kleine Website und möchte später selbst etwas ändern können“, reicht das für den Anfang vollkommen aus.
Du musst dafür weder wissen, welches System geeignet ist, noch die richtigen Fachbegriffe verwenden.
Auf dieser Seite erkläre ich Begriffe, die in einem Angebot oder während eines Projekts vorkommen können.
Du musst dir das alles nicht merken. Die Erklärungen sind einfach zum Nachlesen da.
Außerdem musst du auch keinen dieser Begriffe verwenden, wenn du mir schreibst.
Beschreibe einfach in deinen eigenen Worten, was du vorhast oder wobei du nicht weiterkommst.
Ich frage nach, wenn ich noch etwas wissen muss.
Rund um Websites
Eine Website besteht vereinfacht gesagt aus vier Dingen:
- einer Adresse, der Domain
- einem Speicherplatz, dem Hosting
- einem System, mit dem die Seite erstellt wird
- den eigentlichen Inhalten wie Texten und Bildern
Ein Browser ist das Programm, mit dem du Internetseiten öffnest.
Bekannte Browser sind Chrome, Firefox, Edge und Safari.
Die Domain ist die Adresse einer Website, zum Beispiel maga-casali.de.
Eine Domain wird bei einem Anbieter registriert und verursacht in der Regel laufende Kosten. Sie sollte möglichst auf deinen Namen oder dein Unternehmen angemeldet sein.
Beim Hosting wird der Speicherplatz gemietet, auf dem deine Website liegt.
Ohne Hosting können die Inhalte nicht dauerhaft im Internet bereitgestellt werden.
Hosting wird meistens jährlich oder monatlich bezahlt.
Ein Provider ist das Unternehmen, bei dem beispielsweise die Domain, das Hosting oder ein Website-Baukasten gebucht wird.
STRATO ist beispielsweise ein solcher Anbieter.
Das Website-System ist die technische Grundlage, mit der eine Seite aufgebaut und später bearbeitet wird. Welches System geeignet ist, hängt vom Umfang der Website und davon ab, was du später selbst damit machen möchtest.
CMS ist die Abkürzung für „Content-Management-System“. Damit lassen sich Inhalte einer Website bearbeiten, ohne jede Seite von Grund auf programmieren zu müssen.
WordPress ist zum Beispiel ein bekanntes CMS.
WordPress ist ein flexibles System für Websites. Es eignet sich sowohl für kleinere Seiten als auch für umfangreichere Projekte und kann mit verschiedenen Funktionen erweitert werden.
WordPress selbst ist kostenlos. Kosten können trotzdem für Hosting, Erweiterungen, Wartung oder besondere Vorlagen entstehen.
Bei einem Baukastensystem werden Gestaltung, Technik und Hosting meist von einem Anbieter gebündelt. Seiten lassen sich über eine vorgegebene Oberfläche bearbeiten.
Für eine kleine Website kann ein Baukasten von STRATO, Jimdo oder einem ähnlichen Anbieter völlig ausreichen. Er ist häufig einfacher zu bedienen, bietet aber weniger Freiheiten und bindet die Website stärker an den jeweiligen Anbieter.
Ein Onepager besteht im Wesentlichen aus einer langen Seite. Die Inhalte liegen untereinander, und die Navigation führt zu den einzelnen Abschnitten.
Das eignet sich für überschaubare Angebote, bei denen nur wenige Inhalte erklärt werden müssen.
Eine Unterseite ist eine eigene Seite innerhalb einer Website, beispielsweise „Über mich“, „Leistungen“ oder „Kontakt“.
Wenn viele unterschiedliche Inhalte vorhanden sind, sind mehrere Unterseiten oft übersichtlicher als ein Onepager.
Responsive bedeutet, dass sich die Darstellung an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst.
Eine Website soll auf dem Computer ebenso verständlich und bedienbar sein wie auf einem Smartphone oder Tablet.
Die Navigation ist das Menü der Website.
Sie hilft Besuchern dabei, die einzelnen Seiten oder Bereiche zu finden.
Ein Link führt zu einer anderen Seite, zu einer bestimmten Stelle innerhalb der Website oder zu einem externen Angebot.
HTTPS zeigt an, dass die Verbindung zur Website verschlüsselt ist. Im Browser ist das meist an einem Schloss neben der Internetadresse zu erkennen.
Das zugehörige SSL-Zertifikat wird häufig bereits über das Hosting bereitgestellt.
Ein Plugin ergänzt eine Website um eine bestimmte Funktion, beispielsweise ein Kontaktformular oder eine Sicherung.
Zusätzliche Erweiterungen können Kosten verursachen und müssen regelmäßig aktualisiert werden.
Website-Systeme und Erweiterungen werden ständig weiterentwickelt. Updates schließen Sicherheitslücken und sorgen dafür, dass die einzelnen Bestandteile weiterhin zusammenarbeiten.
Besonders bei WordPress gehört regelmäßige Wartung deshalb zum laufenden Betrieb.
Ein Backup ist eine Sicherungskopie der Website. Falls bei einem Update oder einer Bearbeitung etwas schiefgeht, kann ein früherer Stand wiederhergestellt werden.
Mit „Content“ sind die Inhalte der Website gemeint, vor allem Texte, Bilder, Grafiken und Videos.
SEO umfasst Maßnahmen, die Suchmaschinen dabei helfen, den Inhalt einer Website zu verstehen. Dazu gehören eine nachvollziehbare Seitenstruktur, aussagekräftige Überschriften und verständliche Texte.
SEO kann die Auffindbarkeit verbessern.
Eine bestimmte Platzierung bei Google lässt sich dadurch jedoch nicht garantieren.
Nicht jede Website braucht automatisch ein Cookie-Banner. Entscheidend ist, welche Funktionen und externen Dienste eingesetzt werden.
Bei einer WordPress-Website können Plugins, Videos, Karten, Statistikdienste oder andere Erweiterungen Informationen speichern oder Daten an Drittanbieter übertragen. Deshalb müssen die tatsächlich verwendeten Funktionen vor der Veröffentlichung geprüft werden.
Ist eine Einwilligung erforderlich, dürfen die betreffenden Dienste erst geladen werden, nachdem der Besucher zugestimmt hat. Ablehnen und ein späterer Widerruf müssen ebenfalls möglich sein.
Werden ausschließlich technisch unbedingt erforderliche Funktionen verwendet, kann eine Website auch ohne Einwilligungsbanner auskommen. Über die Verarbeitung personenbezogener Daten muss trotzdem in der Datenschutzerklärung informiert werden.
Eine barrierearme Website soll für möglichst viele Menschen verständlich und bedienbar sein.
Dazu gehören beispielsweise gut lesbare Schriftgrößen, ausreichende Kontraste und verständliche Beschriftungen.
Rund um Logos und Dateien
Ein Logo ist das Erkennungszeichen eines Unternehmens, Vereins oder Projekts.
Es kann aus Schrift, einem Zeichen oder einer Kombination aus beidem bestehen.
Eine Wortmarke besteht hauptsächlich aus einem gestalteten Namen oder Schriftzug.
Eine Bildmarke ist ein eigenständiges Zeichen oder Symbol.
Eine Wort-Bild-Marke verbindet Schrift und Bildzeichen miteinander.
Das Corporate Design beschreibt das einheitliche Erscheinungsbild.
Dazu können Logo, Farben, Schriften, Bildsprache und Gestaltungsregeln gehören.
Eine Vektordatei besteht aus berechneten Formen und Linien. Sie kann beliebig vergrößert werden, ohne unscharf zu werden.
Vektordateien werden besonders für Logos und Drucksachen benötigt. Typische Formate sind SVG, EPS und bestimmte PDF-Dateien.
Ein Foto oder eine gewöhnliche Bilddatei besteht aus einzelnen Bildpunkten. Wird sie zu stark vergrößert, kann sie unscharf oder pixelig wirken.
JPG und PNG sind typische Pixelformate.
JPG eignet sich besonders für Fotos.
PNG kann transparente Bereiche enthalten und wird häufig für digitale Grafiken verwendet.
SVG ist ein skalierbares Vektorformat für das Web.
PDF wird unter anderem für Druckdaten und Dokumente verwendet.
Farben werden je nach Anwendung unterschiedlich angegeben.
Für digitale Medien werden häufig RGB- oder HEX-Werte verwendet.
Für den Druck werden in vielen Fällen CMYK-Werte benötigt.
Nutzungsrechte regeln, in welchem Umfang eine Gestaltung verwendet werden darf.
Der vereinbarte Umfang sollte im Angebot oder Auftrag festgehalten sein.
Rund um Drucksachen
Druckdaten sind Dateien, die nach den Vorgaben des ausgewählten Druckanbieters vorbereitet wurden. Meist handelt es sich um eine entsprechend erzeugte PDF-Datei.
Das Endformat ist die Größe, die das fertige Produkt nach dem Zuschneiden hat, beispielsweise DIN A5.
Der Anschnitt ist ein zusätzlicher Rand außerhalb des Endformats. Bilder oder Farbflächen werden bis in diesen Rand hinein angelegt, damit nach dem Zuschneiden keine unerwünschten weißen Kanten entstehen.
Wie viel Anschnitt benötigt wird, gibt der Druckanbieter vor.
Die Auflösung bestimmt mit, wie scharf ein Bild gedruckt werden kann.
Ein Bild, das auf dem Bildschirm gut aussieht, kann für einen großen Druck trotzdem zu klein sein.
RGB wird hauptsächlich für Bildschirme verwendet. CMYK ist ein Farbmodell für den Druck.
Farben können auf Papier anders wirken als auf einem Bildschirm. Auch Material und Druckverfahren beeinflussen das Ergebnis.
Die Grammatur gibt das Gewicht des Papiers in Gramm pro Quadratmeter an.
Ein höherer Wert bedeutet meist ein festeres Papier, sagt aber nicht allein alles über Haptik und Qualität aus.
Die Auflage ist die Anzahl der Exemplare, die gedruckt werden sollen.
Als Veredelung bezeichnet man zusätzliche Bearbeitungen wie Folienkaschierung, Lack, Prägung oder besondere Folien.
Ein Proof ist ein Prüfdruck oder eine verbindlichere Vorschau vor der eigentlichen Produktion. Er kann sinnvoll sein, wenn Farben oder Details besonders genau beurteilt werden müssen.
Mit der Druckfreigabe bestätigst du, dass Inhalt und Gestaltung in der vorliegenden Form produziert werden dürfen.
Vor der Freigabe sollten Texte, Kontaktdaten, Mengen und Format noch einmal geprüft werden. Nach Produktionsbeginn lassen sich Fehler meist nicht mehr ohne zusätzliche Kosten korrigieren.
Druckanbieter können unterschiedliche Anforderungen an Dateiformat, Anschnitt und Farbprofil stellen.
Eine Datei, die für eine Druckerei vorbereitet wurde, ist deshalb nicht automatisch für jeden anderen Anbieter geeignet.
Rund um Angebot und Zusammenarbeit
Die folgenden Erklärungen gelten allgemein.
Was bei deinem konkreten Auftrag enthalten ist, steht in deinem Angebot.
Beim Briefing klären wir, was gebraucht wird, wofür die Gestaltung vorgesehen ist und welche Inhalte bereits vorhanden sind.
Du musst dafür kein fertiges Konzept vorbereiten. Ein Gespräch oder einige Stichpunkte reichen häufig aus.
Der Leistungsumfang beschreibt, welche Arbeiten und Ergebnisse im Angebot enthalten sind. Er ist die Grundlage für die Kalkulation.
Ein Entwurf ist eine ausgearbeitete Gestaltung, die bereits als Ganzes beurteilt werden kann.
Er zeigt beispielsweise, wie Texte, Bilder, Farben und Anordnung zusammenwirken. Eine Idee oder grobe Skizze kann als Grundlage dienen, ist aber noch kein ausgearbeiteter Entwurf.
Bei einer kleinen Änderung bleiben die Grundidee und der Aufbau des Entwurfs erhalten.
Dazu gehören beispielsweise die Korrektur eines Schreibfehlers, eine kurze Textänderung oder das geringfügige Verschieben eines Elements.
Für eine Änderungsrunde sammelst du deine Änderungswünsche und schickst sie mir gemeinsam. Ich setze diese Wünsche um und lege dir anschließend den überarbeiteten Stand vor.
Wünsche, die erst danach hinzukommen, gehören zu einer weiteren Änderungsrunde.
Die Inhalte und die vereinbarte Stilrichtung bleiben erhalten, werden aber deutlich anders gestaltet oder angeordnet.
Ein solcher Entwurf geht über kleine Änderungen am bisherigen Stand hinaus.
Bei einem grundsätzlich neuen Entwurf wird die bisherige Grundidee wesentlich verändert oder ersetzt.
Das kann der Fall sein, wenn ein anderer Stil gewünscht wird, zentrale Inhalte ausgetauscht werden oder der gesamte Aufbau neu entwickelt werden soll.
Arbeiten, die nicht zum ursprünglich vereinbarten Umfang gehören, kann ich zusätzlich anbieten.
Dazu können neue Formate, umfangreiche Textüberarbeitungen, Illustrationen oder die Suche und Bearbeitung weiteren Bildmaterials gehören.
Wenn ein Wunsch nicht mehr zum vereinbarten Leistungsumfang gehört, teile ich dir das vor der Ausführung mit.
Umfang und Preis werden vorher abgestimmt. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten ohne deine Zustimmung.
Gelieferte Texte setze ich nicht einfach ungeprüft ein. Ich achte auf Rechtschreibung, Grammatik und verständliche Formulierungen und korrigiere kleinere Fehler direkt.
Wenn eine Änderung den Inhalt betrifft oder ein Text umfangreicher überarbeitet werden müsste, spreche ich das mit dir ab.
Diese Prüfung ersetzt kein professionelles Lektorat.
Ich bereite den ausgewählten Entwurf entsprechend den Anforderungen des vereinbarten Produkts und Druckanbieters vor.
Andere Größen, Produkte oder Druckanbieter können eine spätere Anpassung erforderlich machen.
Bearbeitbare Dateien aus dem verwendeten Gestaltungsprogramm sind nur enthalten, wenn sie im Angebot ausdrücklich aufgeführt werden.
Die regulär bereitgestellten Dateien sind für die vereinbarte Verwendung vorgesehen, nicht automatisch für eine selbstständige Weiterbearbeitung.
Mit einer Freigabe bestätigst du, dass ich mit dem freigegebenen Stand weiterarbeiten oder die Produktion veranlassen darf.
